ACHT MONATE UNTERWEGS

– Republik Altai & Mongolei – unser Resümee –

242  Tage sind wir nun unterwegs.
Und der erste Monat Mongolei liegt hinter uns, welcher sich bereits bemerkbar gemacht hat.

Naja, eher die Straßen in den vergangenen Wochen und so wurde es Zeit für unseren ersten (richtigen) Werkstattbesuch.

Bremsen und die Lichtmaschine wurden repariert und gängig gemacht…
Die Box am Heckträger geschweißt…
Reifen ausgetauscht…

Wir hatten Glück dass wir eine Werkstatt für Overlander und Expeditionsmobile, mit deutsch sprechenden Besitzer fanden, was uns die ganze Sache sehr erleichterte, aber auch nicht günstiger machte… 😀

Was wir sonst diesen Monat noch so an Ausgaben hatten und weitere Infos zur Mongolei findet ihr hier:

Bereiste Länder: Republik Altai & Mongolei

– 19. September – 18. Oktober 2018 –

Gefahren km:

4282 km 

Gefahrene km insgesamt:

21494 km

Nächte auf Stellplätzen:

im Hotel in Ulaanbaatar, da wir Geronimo in einer so großen Stadt nich unbeaufsichtigt lassen wollten. 

2

im Ger/Jurten Camp an der Tempelanlage Erdene Zhuu, 370 km westlich von Ulaanbaatar

Nächte freistehend:

23

Schon wie in Kasachstan ist es in der Mongolei ist es absolut kein Problem geeignete Plätze zu finden. Platz gibt es ja überall genug 😀

In Altai haben wir leider nur 4 Nächte verbracht. Aber auch dort, war es in der wunderschönen Natur sehr unkompliziert einen geeigneten Platz zu finden.

Frischwasserversorgung:

In der Republik Altai gibt es Unmengen an Flüssen, an welchen wir auch unsere Vorräte aufgefüllt haben.

In der Mongolei hingegen fahren wir in Städten und Dörfern sog. Wasserhäuser an, an denen auch die Einheimischen ihr Wasser holen.
Für hundert Liter zahlt man umgerechnet ungefähr 13 Cent
(Die Qualität ist je nach Wasserloch unterschiedlich.)

Müllentsorgung:

Öffentliche Container, diese findet man z.B. an den Bushalte- oder Raststellen..

Straßenverhältnisse:

Mongolei

„Alle Wege führen nach Rom…“

Das trifft es hier recht gut, denn egal welches Ziel man hat, es gibt nicht nur einen Weg dorthin.

Das Straßennetz der Mongolei besteht überwiegend aus Schotter- und Erdpisten. Mal in besserem Zustand, mal kaum passierbar.

Rund um die Hauptstadt Ulan Bator und als Verbindung zwischen größeren Städten (Provinzhauptstädten) gibt es ab und an asphaltierte Straßen. Aber selbst diese werden regelmäßig von Dirt-Tracks unterbrochen.

Die Regierung ist offensichtlich sehr bemüht das Straßennetz auszubauen (Mautgebühren wurden eingeführt. Diese belaufen sich aber pro Checkpoint auf 0,30€ und Checkpoints kommen eher selten vor). Bis es aber ein „flächendeckendes“ asphaltiertes Straßennetz gibt, wird es vermutlich noch einige Jahre/Jahrzehnte dauern.

Russland

Da wir Russland bislang nur als Transit-Land passiert haben, wollen wir hier noch keine Aussage machen.

Bislang machte das Straßennetz einen sehr guten Eindruck. Wir werden es euch aber nach unserem kommenden Besuch genauer schildern.

Tankstellendichte:

In Städten und größeren Dörfern gibt es genügend Tankstellen, allerdings kann es passieren das zwischendrin ein paar hundert km keine mehr kommt, daher am besten tanken, wenn sich die Möglichkeit bieten. 😉

Tipp:

Versucht stets bei Tankstellen-Ketten zu tanken. Kleinere, unabhängige Tankstellen bieten meist unsauberen oder gestreckten Sprit an, welcher euch am Ende des Tages nur eine unruhige Fahrt oder im Extremfall sogar einen Besuch in der Werkstatt beschert.

Diesel Preis:

Republik Altai, Russland:  ca. 0,45 €

Mongolei:                                    0,72 € – 0,80 € 

Ausgaben:

1401 €

genaue Auflistung:

  • Diesel:                                287 €
  • Lebensmittel:                   189 €
  • Hotel/Ger-Camp:            291 €
  • Visa:                                      77 €
  • Werkstatt                          388 €
  • Sonstiges:                         169 €   (Eintritte, Versicherung, Internet, Maut, Restaurants etc.)

PS: Wenn noch jemand andere/genauere Infos haben möchte könnt ihr uns gerne jederzeit eine Email schicken. 😉

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